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Kassensystem beim Discounter stark beansprucht

Jeder kann sich leicht vorstellen, dass ein Kassensystem beim Lebensmittel Discounter sehr stark beansprucht wird. Erstens gibt es in den meisten Discount Märkten nicht so viele Kassenreihen, wie im herkömmlichen Supermarkt. Zweitens sind zu Stoßzeiten mengen weise Kunden abzufertigen, die gerade beim Discounter die Einkaufskörbe voll gestapelt haben und nicht nur mit ein oder zwei Artikeln am Band stehen. Registrierkassen, die im Discount Markt arbeiten, müssen also besonders leistungsfähig sein, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Besonders die angeschlossenen Peripheriegeräte, wie Tischscanner, Wiegesysteme, Drucker oder auch Kartenlesegeräte müssen schnell und effizient arbeiten. Die Förderbänder der Kassentische transportieren die Waren schnell zum Tischscanner, die Kassiererin muss den jeweiligen Artikel greifen, über den Scanner ziehen, warten, ob das Scansignal ertönt, das anzeigt, dass der Preis von der Registrierkasse erkannt wurde und dann weiter schieben. Dieser ganze Vorgang dauert nur ein paar Sekunden. So fertigen die Kassiererinnen einen ganzen Einkaufskorb voller Waren an den Kassensystemen innerhalb weniger Minuten ab. Die Geschwindigkeit des Kassiervorgangs ist allerdings auch abhängig von der Mitarbeit des Kunden. Wenn der Kunde seine Waren schnell auf das Band packt, sich dann hinter dem Kassentisch platziert und ebenso schnell wie die Kassiererin die Preise ins Kassensystem bucht, die Waren entgegennimmt und in den Korb zurücklegt, geht für die Kassiererin keine Zeit verloren. Wenn der Kunde allerdings bei diesen Abläufen trödelt, oder nicht schnell genug sein Portemonnaie zur Hand hat und dann umständlich nach Münzen sucht, wird die durchschnittliche Geschwindigkeit heraufgesetzt. Für die Kassiererin ärgerlich, denn mittlerweile bekommen viele Prämien, je schneller sie in der Lage sind, die Waren über den Scanner am Kassensystem zu bearbeiten. Dazu gehört natürlich auch das schnelle Abschließen des gesamten Kassiervorgangs, inklusive Geld entgegennehmen und Wechselgeld wieder herausgeben. Damit sind natürlich Fehlerquellen nicht auszuschließen. Da aber moderne Kassensysteme die Möglichkeit bieten, einzugeben, wie viel Geld der Kunde gegeben hat und dann den Wechselgeldbetrag angeben, erfordert es von der Kassiererin nur eine gewisse Konzentration beim Abzählen, damit kein Fehlbetrag in der Registrierkasse entsteht. Gerade beim Discounter besteht die Interaktion zwischen Kunde und Personal hauptsächlich im Kassiervorgang. Beratende Funktionen haben die Angestellten nur selten. Meist werden nur die Warenregale aufgefüllt und die Gänge gereinigt. Damit sind die Kassiererinnen in gewisser Weise auch die einzigen Repräsentanten des Discounters gegenüber dem Kunden. Daher ist es besonders wichtig, dass die Kassensysteme mit dazu beitragen, dass die Abfertigung an den Kassentischen nicht allzu lange dauert. Denn, ob der Kunde wiederkommt, oder ob er den nächsten Einkauf bei einem der anderen Discounter erledigt, hängt wesentlich davon ab, ob er den Einkauf positiv oder negativ wahrnimmt. Da fast alle Discounter ähnliche Warenangebote haben, sind sie austauschbar. Lediglich die Geschwindigkeit, mit der an der Registrierkasse der Bezahlvorgang abgewickelt werden kann, macht möglicherweise den kleinen Unterschied aus, der den Kunden an das Geschäft bindet.

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